Dan

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Foto: Carla Hustedt

6,539 km von Zuhause entfernt
„Ich schätze es, dass Leute hier in ihrem Alltag wesentlich nachhaltiger Handeln.“
Dan
Beschäftigung: 
Student
Derzeitiges Aufenthaltsland: 
Deutschland
Herkunftsland: 
Vereinigte Staaten

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„Ich heiße Dan und komme aus Honesdale, einer für die USA typischen kleinen, konservativen Stadt in Pennsylvania.“

„Ich bin für mein Bachelorstudium für 3,5 Jahre nach Pittsburgh gezogen. Danach war ich in London für 5 Monate und in Spanien für gut ein Jahr.“

„Seit dem Herbst 2014 mache ich meinen Master in Berlin. Zwischendurch war ich wieder in den USA um bei der Weltbank und dem US Senat zu arbeiten.“

„Zuhause, das bedeutet für mich, dass man die guten und die schlechten Seiten schätzt. Dass man einen Ort in seiner Ganzheit lieben lernt. Jedes Land hat seine wunderschönen Seiten, wie die etwas anderen und die nicht so schönen. Desto länger ich hier bin, desto mehr kann ich Deutschland mit all seinen Seiten schätzen.“

„Ähnlich wie die USA ist Deutschland manchmal zu resistent gegenüber Veränderung. Ich studiere Public Policy und habe deshalb vielleicht eine etwas „nerdy“ Perspektive auf diese Dinge. Man sieht dieses Problem beispielsweise an der Eurokrise. Die Deutschen sind zwar weniger religiös als in den USA, aber die Leute denken trotzdem in ihren altbekannten Mustern, aus denen sie schwer ausbrechen können. In den USA ist dieses Problem noch stärker ausgeprägt.“

„Viele meiner Freunde hier sind aus dem klassischen Lebensablauf Schule-Uni-Arbeit ausgebrochen. Sie sind viel gereist, haben irre Dinge gemacht und Projekte gestartet. In den USA sieht man diese unkonventionellen Lebensläufe seltener. Ich mag sehr gerne, dass Deutsche so viel rum kommen, dass sie so viel reisen und generell gegenüber anderen Kulturen sehr offen sind.“

„Ich schätze es auch, dass Leute hier in ihrem Alltag wesentlich nachhaltiger Handeln. Beim Geschirrabwaschen oder auch beim Griff zur Plastiktasche im Supermarkt denken sie mehr über die Auswirkungen ihres Handelns auf den Rest der Welt nach.“

„Am meisten vermisse ich das typische, unheimlich gute Amerikanische Frühstück: Ein Wurst-Käse Sandwich. Simpel, aber einfach genial.“

„Deutschland, speziell Berlin ist mittlerweile eine Art zweites Zuhause geworden. Ich könnte mir gut vorstellen hier für längere Zeit zu wohnen. Ich weiß jedoch, dass ich irgendwann wieder in die USA zurückkehren werde.“

 

Diese Geschichte ist von Carla Hustedt

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