Ibrahim

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Photo: Christine Strotmann

3,757 km von Zuhause entfernt
„Ich bin Migrant, um in Sicherheit zu leben.”
Ibrahim
Beschäftigung: 
Informationstechniker
Derzeitiges Aufenthaltsland: 
Deutschland
Herkunftsland: 
Iran, Islamische Republik

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„Ich wurde bei Kundgebungen im Iran zweimal verhaftet, deswegen habe ich mein Land verlassen und bin nach Bulgarien geflohen. Dort war ich zwei Jahre, aber sie haben meinen Asylantrag abgelehnt und versucht, mich in mein Heimatland zu deportieren. Ich habe mich dann nach Deutschland durchschlagen, weil ich wusste, dass es ein sicheres Land ist.“

„Menschen, die auf diesem Weg nach Deutschland gelangen, nehmen ihr Leben in ihre eigenen Hände und machen sich einfach auf den Weg.”

„Ich hatte eine sehr schlimme Reise von Bulgarien nach Deutschland. Sobald ich in Serbien ankam, wurde ich von Schmugglern, einer Mafiabande ausgeraubt. Die haben mich gefangen, mein Geld gestohlen, mein Telefon, alles, was ich noch hatte. Aber ich habe einfach meinen Weg verfolgt, bin nach Ungarn, dann Österreich und letztlich Deutschland gegangen.“

„Sobald ich Deutschland betrat, war alles gut. Die Polizei benahm sich gut, die Menschen waren nett. Ich finde Deutschland ist ein gutes Land, mit anständigen Menschen.“

„Ich beginne hier in Deutschland ein neues Leben. Ich versuche einfach ein Leben in einem sicheren Land aufzubauen und versuche mit den Menschen zu kommunizieren. Ich möchte mehr erfahren, über die Kultur und das Leben in diesem Land.“

„Mein nächster Schritt ist es, Deutsch zu lernen. Zum Beispiel höre ich mir deutsche Musik ganz genau an, weil ich die Sprache brauche. Ich brauche sie für mein Leben und meine Arbeit. Danach werde ich versuchen mir eine Arbeit zu suchen, um wieder in meinem Beruf zu arbeiten.“

„Am meisten vermisse ich meine Familie. Wir haben zwei Babys in der Familie, meine Neffen, die ich noch nie gesehen habe, nur manchmal am Computer.“

„Ich liebe mein Heimatland, aber es gibt Probleme mit der Politik, mit Religion. Für mich gibt es keine Möglichkeit mehr, in unserem, in meinem Land zu leben.“

Ibrahim hofft, dass Deutschland seine neue Heimat werden kann.

 

Diese Geschichte ist von Christine Strotmann

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