Ajmal

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Photo: Christine Strotmann

4,799 km von Zuhause entfernt
#iamarefugee
„Ich bin Migrant um zu leben.“
Ajmal
Beschäftigung: 
Schneider
Derzeitiges Aufenthaltsland: 
Deutschland
Herkunftsland: 
Afghanistan

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„In Afghanistan hatte ich viele Probleme, weil ich Hazare bin und auch aus anderen Gründen. Deswegen bin ich nach Deutschland gekommen.“

„Meine Reise war sehr schwierig, ich war 17 Tage in Griechenland und 15 Tage in der Türkei im Gefängnis. Das war sehr schlimm, insgesamt war ich sieben Monate unterwegs.“

„Als ich in Deutschland ankam, bin ich zuerst zur Polizei gegangen. Der Polizist hat sehr ernst nach meinem Pass gefragt, da hab ich gesagt: ‚Ich habe keinen Pass‘. Da hat er gefragt: „Bist du geflogen?‘ Da hab ich gesagt ‚Ich bin aus Afghanistan“. Da hat der Polizist gelacht und mir gesagt, ich soll mich erstmal setzen.“

„Das Schwierigste war anfangs die Sprache, aber eine Frau hat mir geholfen, sie hat einen Deutschkurs für mich gefunden.“

„Alles hier war zunächst sehr schwer, aber danach habe ich es sehr nett gefunden, die Leute. Ich mag die unterschiedliche Kultur.“

„Ich kann sehr gut kochen und ich kann Kleidung nähen, ich mag gern Sport und kann gut Fußball spielen. Ich möchte gern in Zukunft eine Ausbildung machen als Automechaniker.“

„Momentan lerne ich Deutsch und manchmal helfe ich anderen Flüchtlingen in einer Flüchtlingsunterkunft zum Beispiel bei Übersetzungen.“

Ajmal, dessen Eltern bereits tot sind und der noch eine Schwester hat, die in Pakistan lebt, setzt Heimat und Liebe gleich. Er ist seit einem Jahr in Deutschland.

 

Diese Geschichte ist von Christine Strotmann

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